Brexit – was nun? Rechtliche und steuerliche Folgen für Unternehmen

ein Vortrag von RA Dr. Dippelhofer und RA StB Eike Mast


Donnerstag, 26. September 2019, 19 Uhr – Achtung Terminänderung!

IHK Saarland, Franz-Josef-Röder-Straße 9, Saarbrücken, Raum 1


Der Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union wurde verschoben und soll nun am 31. Oktober 2019 stattfinden.

Bisher ist aber keine Mehrheit im britischen Parlament für das mit der EU ausgehandelte Austrittsabkommen in Sicht. Auch die Gespräche zwischen Regierung und Opposition über einen möglichen Kompromiss, der die Mehrheit sichern würde, haben bisher kein Ergebnis erzielt.

Es droht also nach wie vor ein ungeordneter „Brexit“ am 31. Oktober mit einem Chaos an den Grenzen und erheblichen Auswirkungen auf alle Unternehmen, die geschäftliche Kontakte nach Großbritannien unterhalten. Aber auch wenn noch ein Austrittsabkommen ratifiziert wird, werden sich für die Unternehmen im Großbritannien-Geschäft erhebliche Änderungen ergeben. In jedem Fall vom Brexit betroffen sind Unternehmen mit einer britischen Rechtsform und Sitz in Deutschland, denn eine britische Rechtsform ist für ein deutsches Unternehmen nach dem Brexit nicht mehr möglich.

Die Zeit zur Vorbereitung ist also knapp, sie muss aber in rechtlicher wie in steuerlicher Hinsicht unbedingt genutzt werden.

Im Vortrag werden insbesondere die folgenden Themen angesprochen:

1. Marken und andere gewerbliche Schutzrechte nach dem Brexit – Auswirkungen auf Gemeinschaftsmarken und -Geschmacksmuster

2. Internationale Vertriebsverträge und der Brexit – was ist zu tun?

3. Datenschutz nach dem Brexit – darf man noch Daten mit Großbritannien austauschen?

4. Limiteds mit Sitz in Deutschland und der Brexit – was kann man tun?

5. Auswirkungen des Brexit auf die Ertragsteuern /  Umsatzsteuer / internationale Erbschaften

Im Anschluss an den Vortrag besteht bei einem kleinen Umtrunk mit Fingerfood die Gelegenheit, sich mit anderen Unternehmern und den Referenten auszutauschen.